Dienstag, 20. Oktober 2009

Schicksalsschläge - von Tanja Hammerl

Bin wieder unter den Lebenden zu finden und habe auch schon meine E-Mails abgearbeitet sowie mir die Fortschritte meiner Projekte abgefragt. Schön zu wissen, dass es auch mal eine Woche ohne mich gehen kann.
Bereits am Freitag habe ich es gewagt und nach einer Woche das Krankenlager endgültig verlassen. Wurde auch gleich gebührend empfangen und von meinem Vierbeiner fast umgehauen. So ganz bei Kräften war ich scheinbar noch nicht. Das Wochenende habe ich dann noch ruhig angehen lassen um ja keinen Rückschlag zu riskieren und nur die Vorräte wieder aufgefüllt und mal ordentlich die Wohnung durchgelüftet und von deb Bakterienherden aka Taschentücherberge befreit.
Dafür war gestern einer dieser Tage an denen man/frau am Besten gar nicht erst aus dem Haus geht. Zur Begrüßung am Morgen lässt mich mein Auto im Stich. Springt einfach nicht mehr an. Nach 10 Jahren verweigert die Batterie ihren Dienst. Also schnell ein paar Straßen weiter zu den Eltern und Mutters Auto nehmen. Wie gut, dass sie in der Nähe wohnen. Auf dem Weg dorthin merke ich wie mein rechter Fuß nasskalt wird. Ist mir doch tatsächlich die Sohle gebrochen. Da hatte ich eigentlich schon genug und war am überlegen mich wieder in mein kuschelig weiches und warmes Bett zu legen. Aber ich habe mich dann doch dazu entschlossen den Kampf aufzunehmen und bin bewaffnet mit Mutters Auto und Schuhen auf die Arbeit gegangen.
Schließlich wollten wir Mädels ja am Abend noch auf meine Genesung anstoßen und eine Kleinigkeit Essen gehen.
Soweit alles in Ordnung. Aber offensichtlich kommen nicht nur die guten Dinge im Dreierpack sondern auch die Schlechten. So ging es nach der Arbeit erst mal zum Batterie kaufen und ein Paar neue Schuhe mussten auch noch her - okay, es waren 2. An den Stiefelchen bin ich einfach nicht vorbei gekommen.

Und dann kam der nächste Schock: Will ich meine Kollegin anrufen um zu erfahren wo wir essen werden und sie kann mich nicht hören. Nein, sie ist nicht plötzlich taub geworden. Mein Handy hat den Geist aufgegeben. Super, ganz toll. Schnell eine SMS schicken damit ich weiß wohin es geht und wann. Sie verspricht mir dann auch ihr altes Handy als Übergangslösung mitzubringen. Ich bin gerettet! So hat dieser Chaostag doch noch ein halbwegs gutes Ende gefunden. Wir haben herzlich über meine kleinen Katastrophen gelacht und einen richtig schönen Abend gehabt.
Heute habe ich mir dann ein neues Handy bestellt. Hoffentlich kommt es bald damit ich wieder wie gewohnt von Blur geweckt werde. So bleibt mir für heute nur zu hoffen, dass nichts weiter passiert und ich unbeschadet zu Hause ankomme.

Kommentare:

  1. Oje, was für ein Tag. Da macht man doch drei Krezue, wenn der vorbei ist, oder? Jetzt kann es nur noch besser werden. Wünsche Dir einen schönen Abend.
    Viele Grüße, Coco

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  2. ach herrjeee, es gibt so Tage, das kenne ich auch!
    Alles wird gut! (um es mit Frau Ruge zu sagen)

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  3. Danke für euer Mitgefühl. Bin gestern nach Hause gekommen und was sehen meine Äuglein auf der Treppe: ein kleines Päckchen mit meinem Handy drinnen - alles wird wieder gut!

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  4. Manchmal sollte man wirklich im Bett bleiben.

    Ich drück mal die Daumen für alles was kommen wird! :-)

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